Denkwoche im Chateau d’Orion

Mit der Komplexität tanzen

Organisationen kybernetisch in die Zukunftsfähigkeit führen

Eine Woche lang in einem Chateau in den Pyrenäen weilen, eine einmalige Kulturlandschaft erleben und intensiv nachdenken – all dies findet vom 23. bis 29. April 2017 statt. Ich habe mich sehr über die Einladung von Elke Jeanrond-Premauer gefreut, die Denkwochen im Chateau d’Orion im kommenden Jahr einleiten zu dürfen .

Inhaltlich wird es sich um mein Lieblingsthema Komplexität drehen. Das Programm dieser Denkwoche enthält sowohl philosophische als auch viele praktische Elemente, sodass Grundlagen und das Kennenlernen von Denkwerkzeugen zum Umgang mit Komplexität ihren Raum erhalten. Der Clou der Denkwoche besteht darin einfach mal genug Zeit zu haben Kontexte in Ruhe zu durchdringen.

Wann gönnen wir uns die Zeit einen Zusammenhang mehrere Tage am Stück zu durchdenken und „anfangen praktisch zu üben“ ohne durch die Verrichtungen des Alltags abgelenkt zu werden?

Dies hat mich auch sofort an diesem Format fasziniert – einen Denkraum zu gestalten der es ermöglicht nachhaltige(re) Erkenntnisse, Handlungsoptionen aufzuzeigen oder erste Ideen zur konkreten Umsetzung den Teilnehmern zu entwickeln. Ich lasse mir in diesem Zusammenhang gerne nachsagen, dass ich eine ergebnisorientierte Grundhaltung an den Tag lege. Daher erscheint mir eine Denkwoche ein ausgezeichnetes Format zu sein, um eine ausgewogene Mischung aus theoretischen Impulsen, Gruppen- und Einzelarbeit und vor allen Dingen Nachdenk-Zeiten zu kombinieren. Und es sich dabei auch noch ziemlich gut gehen zu lassen.

Die Ankündigung nebst weiterer Programmbeschreibung und der Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im hier bei der Denkagentur Chateau d’Orion. Habe ich schon erwähnt, dass ich mich sehr freue? Wer tanzt mit? 🙂

 

 

 

PS: Die Sache mit dem Preis – Eine kleine Werbe-Einblendung muss noch raus 😉

Ich bekam von manchen die Rückmeldung das der Preis doch etwas hoch sei. Das kann ich auch grundsätzlich nachvollziehen. Aus der Perspektive eines Unternehmers (und das ist es ja auch was viele Arbeitgeber von ihren sog. Angestellten wünschen) ergibt sich vielleicht ein andere Sichtweise.

Was kostet eine Denkwoche netto?

1588 € + 350 € Reise = 1888 € für Unterkunft und Vollpension inkl. Anreise. Das macht pro Veranstaltungstag 314 €.

Zum Vergleich:

Wer die brandeins Konferenz besuchen will  bezahlt pro Tag 350 € zzgl. Anreise pro Tag.

Wer die new work future Konferenz besuchen bezahlt 475 € zzgl. Anreise pro Tag.

Der Preis inkl. Reise und Vollverpflegung ist also ziemlich gut bei der entsprechenden Intensität. Reich wird dabei keiner – und darum geht es letztendlich auch nicht. Der Spaß am Denken, Erkennen und Handeln steht im Vordergrund.

Abschließend mein letztes „Reklame“-Argument: Die zuvor benannte Vollverpflegung findet auf einem sehr hohen Niveau statt (falls ich das als Food-Snob so bewerten darf). Und die Kirsche auf der Sahne: Wir reden hier nicht über ein beliebiges Konferenz-Zentrum am Rande einer Autobahn. Der eigentliche Denkort ist die Scheune des Chateaus.


Eine außergewöhnliche Atmosphäre ist auf jeden Fall gewiss. Somit werden auch in dieser wundervollen Umgebung einige Spaziergänge zum Programm gehören. Eine Tradition der Peripatetiker ist Teil der täglichen Routine – wir sitzen alle genug in irgendwelchen Meeting- oder Konferenzräumen; mithin gehört Bewegung sowieso zum Tanz mit der Komplexität.

 

 

 

 

Bildnachweis: Matthias Maas Fotografie, Wikipedia,

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:S%C3%BCdansicht_Ch%C3%A2teau_d%C2%B4Orion.jpg

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Die_Grange.jpg

2017-01-29T15:25:47+00:00

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