Das deutschsprachige Buchprojekt zum Viable System Model

Bei Amazon als E-Book erhältlich –
oder für die Papierfreunde als auch als gebundene Ausgabe.

Diese deutschsprachige Einleitung in das Viable System Model von Stafford Beer soll Ihnen einen Vorteil im Wettlauf mit der Komplexität verschaffen. Denn in Zeiten hoher Dynamiken versagen die bisherigen autoritären Führungsmodelle und Organisationsmethoden.

Menschen wollen nicht mehr wie reine Variablen in einer großen Gleichung behandelt werden. Doch wie wird dem Wunsch nach Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung bisher Rechnung getragen? Die klassischen Org-Charts sind offensichtlich nicht in der Lage die Komplexität einer lebensfähigen Organisation abzubilden.

Ein kybernetisches Diagnose-Instrument

Im Gegenteil: Der Ansatz von „Command and Control“ wirkt der lebensnotwendigen Sinnstiftung diametral entgegen. Der Preis für diese Form des Managements mündet dann nur zu gern im Bore- oder Burn-Out.

Das Viable System Modell von Stafford Beer vermittelt eine Vielfalt neuer Sichtweisen um die existierende Komplexität zu meistern und den Zweck der Organisation bestmöglich zu erfüllen.

Wie funktioniert das Modell?

  • Komplexität wird bewältigt, in dem die Intelligenz der Organisation erschlossen wird.
  • Hierarchie & Selbstorganisation werden ins Gleichgewicht gebracht.
  • Logische Verbindung von Struktur und Prozess.
  • Potenzialentwicklung der gesamten Organisation wird initiiert und gefördert.
  • Stärken des inneren Zusammenhalts.

Der Nutzen:

  • Komplexität wird steuerbar(er) – Effizienz gesteigert und Verschwendung reduziert.
  • Resilienz wird verbessert – Spaß an der Arbeit gestärkt.
  • Anpassungsfähigkeit an dynamische Umfelder erhöht.
  • Durch Veränderungs- und Lernfähigkeit werden Innovationen ermöglicht und Agilität tatsächlich erlebbar gemacht.
  • Ist der Nährboden für Sinnstiftung und führt zur Steigerung der intrinsischen Motivation aller Teilnehmer.

Wie es der Name schon verspricht: Die Lebensfähigkeit des gesamten Systems steht im Fokus. Es geht um alles.

Leserstimme:

„Die didaktische Herangehensweise, das VSM zu erklären, finde ich phänomenal gut. Ich habe schon einige Ausarbeitungen über das VSM gelesen, und auch Stafford Beer selber. In keiner dieser habe ich so einfache Erklärungen lesen können.  Auf eine gut nachvollziehbare Art und Weise baust Du im Teil 1 die Grundlagen für das VSM auf, bis Du dann in Teil 2 auf das Modell zu sprechen kommst. Diese Art der Herangehensweise lässt Dein Buch zu einem echten Mehrwert werden. Da bin ich mir sicher. Respekt für die Umsetzung dieser Idee.“

Conny Dethloff, Rostock

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Aufbau & Ausblick

Erstaunlicherweise ist das Modell nie im deutschsprachigen Raum wirklich angekommen. Aus diesem Grund wurde dieses Buch verfasst, da es besonders viele Antworten hinsichtlich der Beschleunigung der technologischen Beschleunigung und der organisatorischen Herausforderungen zum Management dieser Komplexität bereithält.

Der eigene Anspruch an dieses Buch ist hoch: Es soll die verständlichste Einführung in das VSM sein, und die Idee des Modells besser als Stafford Beer selbst vermitteln. Daher sind die Grundlagen in dieser Einführung strikt vom eigentlichen Modell getrennt und didaktisch aufeinander aufbauend zusammengestellt. Jeder Grundbegriff wird in einem eigenen Kapitel erläutert, sodass das Buch auch als Nachschlagewerk genutzt werden kann.

Die Einführung ist dabei so praxisnah wie möglich formuliert und verwendet bewusst einfache Beispiele um Struktur und Prinzipien des Models zu vermitteln. Alle wichtigen Informationen zu einem Thema sind an Ort und Stelle gebündelt. Im Umkehrschluss bedeutet dies auf keinen Fall, dass mit diesem Buch alles zum VSM gesagt wäre! Die Einführung soll letztendlich dazu einladen, die Arbeiten von Stafford Beer genauer zu betrachten. Da mir sowohl die Perspektive des Maschinenraums wie des Managements bewusst ist, möchte ich zum VSM sagen:

Noch nie habe ich ein Modell gesehen, in dem die essentiellen Bestandteile einer (über-)lebensfähigen Organisation auf derart logische Art miteinander verknüpft wurden. Struktur und Prozess sind elegant miteinander verbunden. Hierarchie und Autonomie in Balance.

Die Offenheit des Modells

Das Modell ist mehr als eine Checkliste – es ist ein Rahmenwerk das Prinzipien der organisatorischen Struktur und darin enthaltene Zusammenhänge beschreibt. Es gibt aber nicht DAS eine Modell, welches universal gültig ist. Jede Organisation ist in gewisser Hinsicht einzigartig, sodass auch eine entsprechende Analyse mit dem Modell spezifische Ergebnisse liefert. Das eröffnet glücklicherweise die Chance, eigene Führungsmethoden auf den „Kanälen des Managements“ zu praktizieren, um dem Bedarf der einzelnen Organisation gerecht werden zu können. Mit dem Wissen hinsichtlich des Umgangs mit Komplexität kann der Modell-Nutzer jedoch viel zielgerichteter die relevanten Methoden für die jeweilige Situation auswählen. Als Beispiel (wie auch im Buch aufgeführt) dienen die Methoden des Lean Managements, da diese sich kongenial mit dem VSM ergänzen.

 

Wirtschaftlicher Nutzen

Personalproduktivität & Sinnstiftung 100%
Transparenz & Fehlerkultur 100%
Anpassungs- und Lerngeschwindigkeit 100%
Innovationen & Qualität 100%
Führung & Selbstorganisation 100%
Autonomie & unternehmerisches Handeln 100%

Gleichzeitig wird die Personal-Fluktuation und die einhergehenden Kosten für die Neubesetzung von Arbeitsplätzen gesenkt, sowie Reibungsverluste die durch Silo-Kommunikation entstehen reduziert.

Vision

Das Viable System Model als Ausgangspunkt nutzen, um regulative Prozesse in Gang zu setzen, welche eine bestmögliche (weil freiwillige) Verwendung der menschlichen Potenziale ermöglicht und eine Atmosphäre schafft, welche die Anzahl der Möglichkeiten (Varietäten) für jeden einzelnen erhöht. Egal ob es sich dabei um einen privaten Verein oder den ganzen Planeten handelt – ein zivilisatorischer Eingriff erscheint notwendig, um der Friedman’schen Maxime der alleinigen Gewinnmaximierung von Unternehmen Einhalt zu gebieten und ein alternatives Modell ins Spiel zu bringen. Die Idee: Das Funktionieren und vorbehaltlose Analysieren steht im Vordergrund. Keine Ideologie, keine Glaubensgrabenkämpfe.

Es gilt hierbei die ewige Erkenntnis: Es ist nur ein Modell – es ist mehr oder weniger nützlich und bleibt immer eine Reduktion von Komplexität. Es obliegt Ihnen herauszufinden, ob das Modell dabei hilft komplexe Sachverhalte zu diagnostizieren und im Sinne der Lebensfähigkeit zu optimieren und als Plattform für Veränderung zu nutzen.

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